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Herzlich Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Keltern

Sie erfahren hier alles, was in unserer Feuerwehr so los ist, welche Aufgaben bewältigt werden mussten und welche Termine noch anstehen.

Mehr als 90 Frauen und Männer aus den Ortsteilen Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach und Weiler engagieren sich in der Freiwilligen Feuerwehr Keltern zum Wohle und der Sicherheit der Bevölkerung in unserer herrlich gelegenen Weinbaugemeinde. Mit unserer rund 40 Jungen und Mädchen starken Jugendabteilung fördern und fordern wir unseren Nachwuchs um Dauerhaft der demografischen Entwicklung entgegen zu wirken und leisten gleichzeitig eine wichtige soziale Betreuung der Jugendlichen.

Mit einem durchschnittlichen Einsatzaufkommen von 40 bis 50 Einsätzen pro Jahr ist eine fundierte Ausbildung, gepaart mit moderner Technik an Gerätschaften und Fahrzeugen unerlässlich, um 24 Stunden am Tag und 365 Mal im Jahr für die Bevölkerung in unserer Heimatgemeinde einsatzbereit zu sein.

Mit unserer Homepage wollen wir unsere nicht immer einfache Arbeit transparenter machen und hoffen das sich noch mehr Bürger in unserer Wehr engagieren.

Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben, durchstöbern sie unsere Seiten oder kommen Sie einfach mal bei uns in den Abteilungen oder bei Veranstaltungen vorbei.
Wir freuen uns auf Sie

Ihr
Joachim Straub / Kommandant


112jähriges Jubiläum gebührend gefeiert (07.07.2019)

112jähriges Jubiläum gebührend gefeiert (07.07.2019)

Nicht mit einem Festbankett und Ansprachen, sondern mit einem ungezwungenen Fest feierte die Feuerwehrabteilung Dietlingen letztmalig in ihrer Geschichte, 112 Jahre nach ihrer Gründung als Freiwillige Feuerwehr Dietlingen, ein im wahrsten Sinne des Wortes einmaliges Jubiläum. Übers Wochenende präsentierte sich damit die 34 Mann und drei Frauen starke Einsatzabteilung, unterstützt von Ehepartnern und Freundin oder Freund, sowie den Kameraden der Altersmannschaft, zeitgemäß und für junge Menschen interessant. Vor dem Bezug des, momentan noch in der Vorbereitungsphase befindlichen neuen Feuerwehrhauses und der damit verbundenen Zusammenlegung der beiden Abteilungswehren von Dietlingen und Ellmendingen nutzten die Dietlinger Kameraden die Gelegenheit mit einem „Notruf-Nummern-Jubiläum“ Jung und Alt für die Feuerwehr zu begeistern. Zwei Tage lang waren insgesamt 50 Ehrenamtliche im Einsatz. Rund 500 Besucher waren schon am Samstagnachmittag und –Abend zum Schul- und Sportzentrum Im Speiterling gekommen um eine große Jubiläumsparty mit nächtlicher Feuershow zu erleben.
Dabei vermochte auch ein kurzer Regenschauer zum Schluss der brandheißen Show die Stimmung nicht zu verwässern.

Am Sonntag waren noch einmal so viele Besucher gekommen. Hier zeigte die Gesamtwehr dann ihre technische Ausstattung, unter anderem mit fünf Großfahrzeugen und der Drehleiter aus Birkenfeld. Ein Höhepunkt dieses Tages war eine Einsatzdemonstration der Höhenrettung Enzkreis.
Auch damit wurde sowohl das Einsatzspektrum als auch die Einsatzbereitschaft demonstriert. Die Jugend-Feuerwehr der in Dietlingen rund zehn Kinder und Jugendliche und in der Gesamtwehr Keltern rund 15 Mädchen und 25 Jungen angehören sorgte mit einer Spielstraße bei den jüngsten Festbesuchern für gute Unterhaltung. „Das wird heiß“, meinte schon zu Beginn des zweitägigen Festes der Abteilungskommandant und stellvertretende Kelterner Kommandant Uwe Renninger. Mit diesen Worten spielte er nicht nur auf das Wetter, sondern auch auf die Feuershow von „Cross Fire“ aus Böblingen an. Mit deren Auftritt und der Jubiläums-Party, bei der Toni Neubauer aus Engelsbrand, alias DJ „Toni Tonez“ auflegte, der über 235.000 Titel ab den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis zu aktuellen Titeln im Repertoire hatte, fand mancher am Samstag erst weit nach Mitternacht den Heimweg. So hatten sich die Feuerwehraktiven nicht nur selbst eine Freude bereitet, sondern auch das Publikum begeistert. Die Botschaft lautete „Wir sorgen rund um die Uhr für den Schutz der Bevölkerung, wir können mit ihr aber auch feiern.“ In diesem Sinne kamen beim zweitägigen Fest alle auf Ihre Kosten, wobei der Sonntag zeigte, dass man sich auch traditionellen Werten verpflichtet fühlt.

So begann der Morgen mit einem kreativen Festgottesdienst unter dem Feuerwehrleitspruch „Gott zur Ehr - dem nächsten zur Wehr – und unter der Mitwirkung der Kirchenband und der Kindertagesstätte „Farbklecks“. Über 200 Personen, darunter rund 50 Kinder waren in der Speiterlinghalle gekommen.
Am Nachmittag wurde mit der Fahrzeugschau und der Höhenrettung einerseits, und der guten Bewirtung andererseits den Besuchern einiges geboten. Gefallen hat das Fest sowohl den Feuerwehrkameraden, wie auch den Gästen. Diese können sich mit der Abteilung Dietlingen zwar nicht mehr auf ein weiteres Jubiläum freuen, dafür aber auf die nächste Florianstube, eine Art „Feuerwehrbesenwirtschaft“, die am ersten Novemberwochenende am 8. u. 9. November im Feuerwehrhaus an der Siemensstraße 7 stattfindet. Abschließend konnte Abteilungskommandant Uwe Renninger erfreut feststellen „Von diesem Fest waren alle begeistert; alle waren Feuer und Flamme für die Feuerwehr.“

 

Einsatzübung der Höhenretter (29.06.2019)

Einsatzübung der Höhenretter (29.06.2019)

Am Samstag, den 29. Juni 2019 bot der rund 72m hohe Funkturm in Neulingen-Göbrichen erneut die Bühne für eine Ernstfallübung der Höhenrettungsgruppe Enzkreis.
Die Höhenretter der Bergwacht und Feuerwehr übten die Rettung aus luftiger Höhe. Angenommen wurde ein nicht gehfähiger Patient im Bereich der zweiten Plattform (auf einer Höhe von ca. 65m), den es zu retten galt. Dies wurde mittels einer Schleifkorbtrage durchgeführt.
Neben einer Schrägseilbahn, dem besteigen des Turmes an sich und dem Aufbau eines Sicherungsstandes wurde auch das ablassen von Personen ohne Trage geübt.

 

Straßenfest Ellmendingen (28.- 30.06.2019)

Straßenfest Ellmendingen (28.- 30.06.2019)

Ende Juni feierte der Ortsteil Ellmendingen sein 1100-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläums-Straßenfest. Über drei Tage zeigten Vereine, Gastronomen und auch die Feuerwehrabteilung Ellmendingen, gemeinsam mit dem DRK-Ortverein Keltern wie man ausgelassen feiert.
Neben einem bunten Rahmenprogramm, Live-Bands und einem spektakulären Feuerwerk bewirteten die Feuerwehr- und Rotkreuzkameraden die Gäste vielseitig.
Auch die Jugendfeuerwehr war mit einer Spielstraße sonntags vertreten, was gemeinsam eine runde Sache bildete.

 

 

Unwetter mit Starkniederschlag (18.06.2019)

Unwetter mit Starkniederschlag (18.06.2019)

Ein punktuelles Unwetterereignis hat am Dienstag, 18. Juni 2019 die Gemeinde Keltern heimgesucht und dabei für eine Vielzahl an Einsätzen gesorgt.
Zahlreiche Keller, Garagen und Wohnungen waren überflutet und mussten durch die Einsatzkräfte von Wasser und Schlamm befreit werden. Einsatzschwerpunkt war dabei die Dreisamstraße im Ortsteil Ellmendingen, in welcher die meisten Einsatzstellen zu verzeichnen waren. Zwischen 17:37 und 22:50 Uhr galt es 42 Einsatzstellen im gesamten Gemeindegebiet abzuarbeiten.

Im Kampf gegen Schlamm und Wasser waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Keltern und sechs Mitarbeiter des Bauhofes, welche einige Einsatzstellen zu ihren eigenen Aufgaben von uns übernehmen konnten. Bei der Einsatzleitung wirkte der stellvertretende Bürgermeister Michael Sengle frühzeitig mit und verschaffte sich ein Bild der Lage vor Ort. Wenn bei überfluteten Räumen der Sachschaden auch meist unvermeidlich ist, so war es dennoch möglich an vielen Stellen den Sachschaden zu begrenzen oder seine Folgen zu mindern. Meist ist die braune Brühe ein übermächtiger Gegner der kaum zu bändigen ist.

Die Aufräumarbeiten an Fahrzeugen und Geräten zogen sich noch bis 0:45 Uhr hin und gingen auch die nächsten Tage noch weiter.

 

Einsatzübung Waldunfall (03.06.2019)

Einsatzübung Waldunfall (03.06.2019)

Anfang Juni wurde von den Abteilungen Ellmendingen und Niebelsbach gemeinsam eine Einsatzübung „Waldunfall“ im Kelterner Forst durchgeführt.
Als Übungsszenario war ein verunfallter Forstarbeiter angenommen. Eingeklemmt unter einem Polter Holz wurde er von seinem geschockten Kollegen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Als erste Hürde musste aufgrund ungenauer Ortsangaben zuerst die Übungsstelle gefunden werden, dort eingetroffen, galt es ein weiteres verschütten des Patienten durch Sicherungsmaßnahmen zu verhindern. Nach den Sicherungsmaßnahmen wurde der Patient unter ständiger Betreuung mittels schweren Geräts befreit und schonen an den Rettungsdienst übergeben.

 

Kameradschaftsausflug Abteilung Dietlingen (25./26.05.2019)

Kameradschaftsausflug Abteilung Dietlingen (25./26.05.2019)

Nachdem das Vesper verladen war starteten wir mit Chauffeur Frank in einem modernen Reisebus in Richtung Stuttgart. Das Motto in diesem Jahr war: in Ulm, um Ulm und um Ulm herum. „Reiseleiter Frank“ gab dann nähere Informationen zum geplanten Erlebniswochenende. Die Planung war im Vorfeld mit einigen Widrigkeiten verbunden welche aber gemeistert werden konnten. So war das erste Ziel die Urwelt in Holzmaden. In einem der dort ansässigen Unternehmen konnte dann jeder mit Hammer und Meißel ausgestattet selber zum Forscher werden. Auf einer Halde aus Schiefergestein galt es die Millionen Jahre alten versteinerten Einschlüsse heraus zu klopfen. Große Funde wurden in der dazugehörenden Halle ausgestellt und konnten besichtigt werden. Nach getaner Arbeit gab es ein zünftiges Vesper auf dem Parkplatz. Die Weiterreise erfolgte nach Blaubeuren. Mit dem Blautopfbähnle ging es dann der Blau entlang durch Blaubeuren und Umgebung zum Blautopf. Unter dem Blautopf befindet sich ein gigantisches Höhlensystem welches noch nicht vollständig erforscht ist. Jochen Hasenmayer aus Birkenfeld ist einer der maßgeblich an der Erforschung beteiligt war. Leider entlud sich bei der Ankunft gerade ein Gewitter und man musste das trockene aufsuchen. Mit dem Regen ging es weiter zur Donaustadt Ulm. Der Zimmerbezug erfolgte im Hotel Roter Löwe und im Hotel Neuthor alle Zentrumsnah. Eine Stadtführung der anderen Art Stand danach auf dem Programm. Unser „flunkernder Stadtführer“ berichtete gekonnt von den Schwankungen des derzeit höchsten Kirchturmes der Welt, dem Ulmer-Münster bei Orkan. Weiter ging es ins Gerber- und Fischerviertel wo interessantes über Häute, Ulmer Schachteln, das „na-bade“ und selbsttragende Omnibusse (Kässbohrer-Setra) zu erfahren war. Das Schiefe Haus welches als Hotel genutzt wird und die Geschichte der Geschwister Scholl bildeten den Abschluss des kurzweiligen Rundganges. Für alle war das Abendessen im „Gasthaus Brezel“ bestellt. Der Rest des Abends konnte individuell verbracht werden. Am Morgen nach dem Frühstück erfolgte die Fahrt zum Stuttgarter Flughafen. In einer zweistündigen Führung mit Sicherheitskontrolle gab es Einblicke in die Architektur, Logistik, die Arbeit der Menschen, den Weg des Gepäcks, und dass ca. zwölf Millionen Reisende mit steigender Frequenz jährlich abgefertigt werden. Auf dem Rollfeld konnten verschiedene Flugzeugtypen bestaunt werden. Auch Starts und Landungen waren zu sehen. Ziemlich beeindruckt verlies unsere Gruppe den das Flughafengebäude. Beim nächsten „Flug ab Stuttgart“ ist jeder ein wenig besser informiert. Der Fernsehturm auf der Waldau war das nächste Ziel. Die Zeit seit dem Frühstück war etwas lang geworden, so waren die Kehlen trocken und die Mägen hingen nach unten. So wurde rasch das Vesper und die Getränke aufgefahren. Für eine Fahrt auf den Fernsehturm blieb dann aber keine Zeit mehr. Zur Stadtrundfahrt durch Stuttgart bestieg am Schillerplatz eine akademisch gebildete Frau Dr. als Stadtführerin den Bus und es ging in die Historie der Stadt. Am Aussichtspunkt bei der „Villa Reitzenstein“ erfuhr die Gruppe unter anderem, dass Stuttgart die größte Weinbaugemeinde in Deutschland ist und jeder Stuttgarter vierzig Liter Wein im Jahr trinkt. Wieder zurück in der Innenstadt ging es zu Fuß zum Alten Schloss, dort gab es reichhaltig Information über das Entstehen der Schwäbischen Brezel und über sämtliche Feste und Veranstaltungen im Jahreslauf. Der Rundgang endete im Schlosspark. An dieser Historischen Stätte wurden in der Gründerzeit für die Adligen und gekrönten Häupter Pferde gezüchtet und dazu ein Stutengarten eingerichtet welcher wohl zur Namensgebung der Stadt beigetragen hat. Etwas erschöpft von so viel Information ging es dann nach Rutesheim in die „Kraxelalm“ zum Abschluss. Dort angekommen waren alle wieder hell wach, denn die Küche und das Personal bliesen schon zum Feierabend. Rasch abgespeist ging es auf die letzten Autobahnkilometer über die neue Westtangente zurück nach Dietlingen. Ein schönes Wochenende war`s!

 

Mit Alarmübung den Ernstfall geprobt (13.05.2019)

Mit Alarmübung den Ernstfall geprobt (13.05.2019)

Am Montag 13. Mai 2019 um 18:35 Uhr schrillten die Alarmglocken bei der Feuerwehr Keltern. Ein Großbrand in einem ortsansässigen Recyclingbetrieb ließ nichts Gutes erahnen.
Zum Glück war schnell klar, dass es sich um eine unangekündigte Alarmübung handelte. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das angenommene Szenario zu jeder Zeit in echt eintreten könnte. So spielten alle mit um die Übung erfolgreich durchzuspielen.

Neben allen Einsatzkräften und Fahrzeugen der Feuerwehr Keltern, wurden beim Alarmeingang auch die Führungsunterstützungseinheit der Feuerwehr Eisingen, die Drehleiter aus Birkenfeld und etwas später dann die Kräfte der Löschwasser-Komponente der Feuerwehr Remchingen hinzu alarmiert.

Übungsleiter Bernd Augenstein bildete nach der Lagefeststellung gleich mehrere Einsatzabschnitte um das Objekt und leitete den Übungseinsatz in Zusammenarbeit mit der Führungsunterstützung, bis es nach gut eineinhalb Stunden hieß „Übung beendet“. Kommandant Joachim Straub zeigte sich zur Nachbesprechung beeindruckt von der guten Zusammenarbeit feuerwehrintern, sowie mit den Einsatzkräften von außerhalb und zog ein positives Resümee des Übungsabends.

 

 

 

Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes in Keltern (13.04.2019)

Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes in Keltern (13.04.2019)

„Hut ab“ kann man da nur sagen, wenn man betrachtet welche Arbeit und welches Engagement die Führungspersonen des Feuerwehrbands Enzkreis, neben ihrem Einsatz in den Gemeindewehren erbringen. Dass diese Arbeit des Verbands als Sprachrohr von 28 Gemeindefeuerwehren mit 67 Abteilungen, 2.200 aktiven Einsatzkräften, 880 Jugendlichen und sieben Musikzügen mit über 100 Musikern wertgeschätzt wird, wurde auf der 46. Verbandsversammlung schon in den fast eine Stunde dauernden Grußworten von Bundes-, Landes- und Kreispolitikern deutlich.

Nahezu 300 Feueraktive aus dem gesamten Enzkreis waren dazu in die Dietlinger Speiterlinghalle gekommen. Auch Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger lobte im Anschluss an die schwungvolle Eröffnung durch den Fanfarenzug Schwann unter Stabführung von Richard Hofmann die Arbeit der Feuerwehren und des Verbandes. Dabei verwies er auch auf das in diesem Jahr anstehende 112jährige Jubiläum der Abteilung Dietlingen, die im kommenden Jahr mit der Abteilung Ellmendingen fusionieren wird. Für die neue Abteilung sei ein neues Feuerwehrhaus mit geschätzten Kosten von derzeit 9.2 Millionen Euro geplant. Landrat Rosenau, der erstmals in dieser Funktion an der Versammlung teilnahm unterstrich, dass sich die Feuerwehren für die Zukunft auf neue Gefahrenlagen und Herausforderungen, wie Naturkatastrophen und Großschadenslagen, auch mit erweiterter technischer Ausrüstung einstellen müssten. Dabei bedankte er sich aktuell bei den ehrenamtlichen Stellvertretern des Kreisbrandmeisters, die während dessen langanhaltender Erkrankung die Amtsgeschäfte weiterführen würden.
Auch die Grünen-Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann unterstrich den hohen Stellenwert des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes und bezeichnete dies als Rückgrat der Gesellschaft. So sei die Förderung des Ehrenamts und die Unterstützung bei der Nachwuchsgewinnung ein wesentlicher Punkt bei der Zukunftsausrichtung jeder Wehr. Eine Feststellung die auch Verbandsvorsitzender Markus Haberstroh aufgriff und von einer Neuausrichtung für die nächsten zehn Jahre sprach. Mit dem Projekt Feuerwehr 4.0, das im Wesentlichen auch von Pressesprecher Michael Gutjahr, in Kooperation mit der Fachhochschule für Verwaltung in Ludwigsburg begleitet wird, soll der Dienst in der Freiwillige Feuerwehr attraktiv gemacht werden, damit diese auch noch in Jahren Bestand habe. So wolle man in verschiedenen Terminen mit Bürgermeistern, Gemeinde- und Kreisräten und weiteren politischen Mandatsträgern auf Landes- und Bundesebene reden. Dabei sollen auch Fragen erörtert werden wie: Was kann im Ehrenamt noch geleistet werden und was nicht? oder Wie kann man Führungskräfte gewinnen, sind hauptamtliche Gerätewarte oder gar Kommandanten erforderlich? Was können externe Dienstleister erbringen? Damit stünden für die nahe Zukunft viele Themen auf der Agenda. Zunächst galt es auf der Verbandsversammlung in den Berichten, insbesondere vom Vorsitzenden Markus Haberstroh und Kassenführer Frank Ölschläger ein Blick auf das im vergangenen Jahr Geleistete zu werfen. Die durchweg positive Bilanz ergab abschließend eine einstimmige Entlastung.

Bei der im Anschluss an die Ehrungen erfolgten Wahl wurde der Kelterner Kommandant Joachim Straub als Nachfolger für den, berufsbedingt ausscheidenden stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Martin Gerst an die Verbandsspitze gewählt. Somit wird der Feuerwehrverband Enzkreis vom Vorsitzenden Markus Haberstroh und dessen Stellvertretern Udo Frey, Frank Ölschläger und Joachim Straub geleitet.

 

Nahezu 300 Feuerwehraktive nahmen an der 46. Verbandsversammlung des Feuerwehrverbands Enzkreis in der Dietlinger Speiterlinghalle teil

 

Zahlreiche hochkarätige Ehrungen gab’s bei der Verbandsversammlung des Feuerwehrverbands. Die Ehrungen bei der sich die Verbandsführung auch bei den Ehepartner mit einem Blumenstrauß bedankte wurden vom Verbandsvorsitzenden Markus Haberstroh und dessen Stellvertreter Udo Frey (v.l.) gemeinsam mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Szorbries und dem stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Frank Ölschläger (v.r.) vorgenommen.

Das Bild zeigt (ab 3.v.l.) Sonja Läpple, Bernd  Läpple, Bettina Konstandin, Markus Wenz, Herta Kunefke, Hans Kunefke, Birgit Meeh, Wolfgang Meeh, Sandra Schlittenhardt, Rudi Schlittenhardt, Isabelle Vogel, Stefan Vogel, Katharina Wurster und Patrick Wurster

 


Die geehrten der Feuerwehr Keltern (v.i.) Kommandant Joachim Straub, Patrick Wurster, Katharina Wurster, Stefan Vogel, Isabelle Vogel, Rudi Schlittenhardt, Sandra Schlittenhardt und Bürgermeister Steffen Bochinger

 

 

Hauptversammlung Feuerwehr Keltern (23.03.2019)

Hauptversammlung Feuerwehr Keltern (23.03.2019)

Dass die Freiwillige Feuerwehr heute weit mehr ist als eine „Feuerlöscheinheit“, dies wurde auf der Hauptversammlung der Gesamtwehr Keltern am Samstagabend in der Niebelsbacher Turnhalle deutlich. „Die Aufgaben bei der Freiwilligen Feuerwehr werden immer umfangreicher“, dies unterstrich Kommandant Joachim Straub vor rund 80 Feuerwehrkameraden und 14 Gäste, darunter sieben Gemeinderäte, sowie dem Stellvertretenden Kreisbrandmeister Martin Irion und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Feuerwehrverbands auf der Hauptversammlung in der Niebelsbacher Turnhalle. Mit Blick auf die Vielzahl der Einsätze, die umfangreiche Arbeit der Geräte- und Fahrzeugwarte, den Übungen, der Aus- und Weiterbildung, aber auch den administrativen Aufgaben wurde festgestellt, dass das Engagement der Ehrenamtlichen an seine Grenzen stoßen würde. Dringend gefordert wurde eine Entlastung durch die Einstellung von angestellten Fachkräften, damit sich die Feuerwehr auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren könnte. Eine Feststellung die der für die Ausbildung und den Übungsbetrieb zuständig stellvertretende Kommandant Patrick Wurster mit Zahlen und Fakten unterlegte.

Der für die Einsätze zuständige stellvertretende Kommandant Uwe Renninger attestierte, dass mit 103 Einsätzen eine Steigerung von fast 40 % gegenüber 2017 zu verzeichnen gewesen sei. Die Brandbekämpfung rückte mit 30 Einsätzen gegenüber den restlichen 73 Einsätzen mit Verkehrsunfällen, technischen Hilfeleistungen, Türöffnungen, Tierrettungen und vieles mehr in den Hintergrund. Trotz der großen zeitlichen Inanspruchnahme zu jeder Tages- und Nachtzeit seien die Aktiven stets einsatzbereit, was auch der guten technischen Ausstattung zu verdanken sei. In diesem Zusammenhang wurde der geplante Neubau eines Feuerwehrhauses, für die dann zusammengeführten Abteilungen Dietlingen und Ellmendingen als ein Schritt in die richtige Richtung bezeichnet. Allerdings dürfe man auch den Blick auf die Nachwuchsgewinnung nicht verlieren. Hier forderte man eine professionelle Werbeaktion.

Erfreut konnte Kommandant Joachim Straub feststellen, dass der Frauenanteil in der Wehr derzeit bei rund 13 Prozent liegt. Auch Jugendwart Maik Bohnenberger konnte Erfreuliches vermelden. So seien derzeit 38 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren mit Freude bei der Sache. Aus beruflichen und privaten Gründen sei es ihm jedoch nicht mehr möglich das Amt weiter auszuüben. Mit einem herzlichen Dankeschön für den geleisteten Einsatz in den vergangenen sechs Jahren wurde Maik Bohnenberger verabschiedet. Gleichzeitig legte Kommandant Joachim Straub eine Statistik vor, wonach in den kommenden zehn bis 15 Jahren 50% der derzeit Aktiven in die Altersmannschaft überwechseln würden. Momentan jedenfalls sei die Wehr in Top Form, arbeite sehr gut mit der DRK-Bereitschaft Keltern und Pflege eine gute Kameradschaft. So genieße die Feuerwehr Keltern einen sehr guten Ruf und engagiere sich sowohl mit der Höhenrettungs-/Absturzsicherungsgruppe und der Führungsunterstützungseinheit auch auf Kreisebene. In diesem Sinne sei mit der Ausrichtung der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbands am 13. April in der Dietlinger Speiterlinghalle schon das nächste Ziel vor Augen.

In einem Grußwort ging anschließend Bürgermeister Bochinger auf die Belange der Feuerwehr ein und bezeichnete den Bau des Feuerwehrhauses zwischen Dietlingen und Ellmendingen als ein Jahrhundertprojekt. Zum Zeitplan führte er aus: Nach der Beauftragung des Architektenbüros Schleicher-Ragaller aus Stuttgart sei im Dezember das Raumkonzept beschlossen worden. In der Aprilsitzung des Gemeinderats werde die Vorplanung und eine Kostenschätzung vorgestellt. Zeitgleich mit der dann folgenden Entwurfsplanung und der Kostenermittlung werde auch das Bebauungsplanverfahren betrieben. 2019 soll auch die Straßenplanung sowie der Umbau der Landstraße 562 mit einer Abbiegespur fertiggestellt, und die durch das Baufeld führende Wasserdruckleitung nach Dietlingen verlegt sein. Ende diesen Jahres soll das Baugesuch eingereicht werden, so dass der Spatenstich 2020 erfolgen könnte. Ein genaues Datum konnte das Gemeindeoberhaupt nicht nennen. Im allgemeinen unterstrich er aber, dass man sich stets für die Feuerwehr und deren Belange einsetzen würde. Wohlwissend, dass nur eine gut ausgestattete Wehr erfolgreich arbeiten könne würden für alle anfallenden Aufgaben auch stets die entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Martin Irion und der stellvertretende Feuerwehrverbandvorsitzende Udo Frey sprachen der Kelterner Feuerwehr große Anerkennung auch für ihr Engagement auf Kreisebene aus.

Eine wahre Ehrungsflut gab’s auf der Hauptversammlung durch das erstmalige Verleihen des Feuerwehr-Ehrenzeichens in Bronze für 15jährigen aktiven Dienst. Damit, so Kreisbrandmeister Martin Irion, würde der Einsatz und das Engagement, schon der Jüngeren Feuerwehrleute gewürdigt. Bei der Ehrung der langjährigen Aktiven mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 40jährigen Feuerwehreinsatz an Jürgen Bischoff und Ralf Arnold, sowie dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25jährigen Feuerwehreinsatz an Alexander Kaburek unterstrich, dass ihnen auch eine Vorbildfunktion zukäme, die Ansporn auch für die Jüngeren sei. Eine Feststellung die auch Bürgermeister Steffen Bochinger in seiner Dankabstattung an alle bestätigte.

 

Das Bild zeigt v.l.: Steffen Bochinger, Martin Irion, Uwe Renninger, Jürgen Bischoff, Patrick Wurster, Katharina Wurster, Nathalie Trägner, Steffen Kronenwett, Tobias Winter, Rebecca Schwerdtle, Patrick Hörter, Kevin Schäfer (verdeckt) Hans Hoffmann, Stefanie Heinkel, Dennis Gnad, Thomas Reuter, Christan Marth, Nico Fletterer, Nina Knaack, Maik Bohnenberger, Melanie Augenstein, Florian Bierhalter, Joachim Straub und Udo Frey.

Abteilungsversammlung Weiler (16.02.2019)

Abteilungsversammlung Weiler (16.02.2019)

 „Alles Bestens und wunschlos glücklich“ so kann man über die Abteilungsversammlung der Feuerwehr in Weiler resümieren. Deutlich wurde dies im Jahresrückblick der Abteilungskommandantin Melanie Augenstein und deren Stellvertreter Florian Bierhalter ebenso wie im Bericht der Schriftführerin Nathalie Trägner, der sich vor allen Dingen den Festen und kameradschaftlichen Veranstaltungen widmete, ebenso wie im Kassenbericht von Patrick Hörter der eine gute Finanzlage widerspiegelte. Aktuell gehören der Einsatzabteilung sechs Frauen und 19 Männer an. Zehn ehemalige Aktive engagieren sich heute noch in der Altersmannschaft. Von den 25 Aktiven wurden im vergangenen Jahr fünf Einsätze, 17 Übungen sowie zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen absolviert. Dazu kamen noch zwei Sicherheitswachen, zwei Versammlungen und mehrere Festveranstaltungen, die aus dem gemeindlichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Ein besonderer Höhepunkt sei im vergangenen Jahr das feuerwehrintern begangene 90jährige Bestehen der Feuerwehr Weiler. Was dem Ausbildungsstand und die Übungen anbelangt, so konnte der für die Ausbildung zuständige stellvertretende Abteilungskommandant Florian Bierhalter feststellen, dass die Übungsbeteiligung mit 72 % leicht gestiegen sei und zwei Kameradinnen und vier Kameraden eine hundertprozentige Übungsbeteiligung erreicht hätten. Für die hervorragende Arbeit der Wehr und der Verwaltung beantragte FWG Gemeinderat Michael Trägner die Entlastung die einstimmig erfolgte. In Ihren Grußworten zeigten Kommandant Joachim Straub und Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger beeindruckt von dem großen Engagement der Abteilung Weiler und der guten Kameradschaft sowohl abteilungsintern als auch in der Gesamtwehr. Insbesondere zeigte sich das Gemeindeoberhaupt angetan von der spontanen Zusage der Abteilung sich gebührend in das 800jährige Jubiläum von Weiler einzubringen. Dafür bedankte sich Bürgermeister Steffen Bochinger mit etwas Besonderem und versprach, dass, nachdem Keltern wieder ein Sirenen-Alarmierungsnetz aufbauen würde, der Ortsteil Weiler die erste Sirene erhalten würde. Ort und Zeit müssten allerdings noch festgelegt werden. In die presche sprang derweil Zugführer Marc Friedrich. Symbolisch übergab er am Versammlungsabend eine Handsirene an den obersten Kelterner Feuerwehrmann (Steffen Bochinger). Als „Kellerfund“ wurde die Sirene der Abteilung Weiler geschenkt…und Marc Friedrich der die Sirene einwandfrei restauriert hat scherzte bei der Übergabe: „anfangs habe ich gedacht das ist eine Currywurstmaschine, aber dann habe ich das Ding so restauriert, dass es im Betrieb einen Höllenlärm macht und selbst Tiefstschläfer ruckzuck aus allen Träumen reißt.“

 

Keine Currywurstmaschine sondern eine frisch restaurierte Handsirene übergab Marc Friedrich (l.) an Bürgermeister Steffen Bochinger (r.) über die originelle Idee freute sich auch stellvertretender Kommandant Patrick Wurster (Mitte).

 

Auf der Abteilungsversammlung der Feuerwehr Weiler wurden Raphael Augenstein (3.v.l.) und Manuel Schroth zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Darüber freuten sich (v.l.) der stellvertretende Abteilungskommandant Florian Bierhalter und Bürgermeister Steffen Bochinger, ebenso wie (v.r.) Kommandant Joachim Straub, Abteilungskommandantin Melanie Augenstein und stellvertretender Kommandant Patrick Wurster.