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Abteilungsversammlung Weiler (11.01.2020)

Abteilungsversammlung Weiler (11.01.2020)

Einen Stabwechsel gab es bei der Feuerwehrabteilung Weiler. So ist nun Patrick Hörter neuer Abteilungskommandant. Da aus beruflichen Gründen Melanie Augenstein (33), die vor fünf Jahren zur ersten weiblichen Abteilungskommandantin gewählt worden war und das Amt mit großem Engagement ausgeübt hat, nicht mehr zur Verfügung stand, wurde der 33jährige ehemalige Kassier zum Nachfolger gewählt. Seit zwölf Jahren war Löschmeister Patrick Hörter als Kassier für die Finanzen der Abteilungswehr verantwortlich. Zum Nachfolger in diesem Amt wurde der seitherige Kassenprüfer Marvin Gnad gewählt. Nachdem der seitherige Kassenprüfer Knut Geißler im Amt bestätigt wurde ist nun Marco Gegenheimer neu hinzugewählt worden. Auch bei den drei Beisitzern gab es Veränderung. Da Hans Hoffmann nicht mehr kandierte, gehört nun Janina Schäfer neben Michael Albrecht und Robin Schäfer zum Beisitzergremium. Bevor mit den umfangreichen Wahlen auf der Abteilungsversammlung das Personalkarussell ordentlich in Schwung gebracht worden war, konnten auch die vier anwesenden Gemeinderäte den Berichten der Abteilungsführung einen TOP-Zustand der 25-mann und –frau starken aktiven Wehr entnehmen. Neben den verschiedenen Übungen und Einsätzen wurde insbesondere mit der gelungenen Beteiligung und einer historischen Löschübung bei der 800Jahr-Feier des Kelterner Ortsteils unter Beweis gestellt, wie stark die Feuerwehr im Heimatort verwurzelt ist. Noch unter dem Eindruck des Großbrandes an der Brunnenstraße in der Neujahrsnacht wurden den Anwesenden, sowohl von Kommandant Joachim Straub, als auch von Bürgermeister Steffen Bochinger und aus der Bevölkerung große Anerkennung für den erfolgreichen Einsatz und das großartige Zusammenwirken aller Wehrkräfte zuteil. Dass ein wesentlicher Grundstein sowohl für das Übungsengagement, als auch für die erfolgreichen Einsätze und die große Beliebtheit in der Bevölkerung die hervorragende Kameradschaft ist, belegte Schriftführerin Natalie Trägner in ihrem umfangreichen Bericht. Mit anerkennenden Worten fiel es Gemeinderat Michael Trägner dann nicht schwer die einstimmig erfolgte Entlastung zu beantragen. Im Rahmen der Abteilungsversammlung wurde der aus Coswig in Sachsen stammende Feuerwehranwärter Ronny Geisler zum Feuerwehrmann befördert. Abschließend bedankte sich Bürgermeister Steffen Bochinger für das große Engagement der Wehrmänner und –frauen und zollte auch namens des Gemeinderats und der Bevölkerung großen Respekt für den erfolgreichen Einsatz in der Neujahrsnacht mit der die Feuerwehr deutlich unter Beweis gestellt habe, dass eine gut ausgestattet und gut ausgebildete Wehr unverzichtbar für die Gemeinde ist.

 

In einer letzten Amtshandlung durfte die seitherige Abteilungskommandantin Melanie Augenstein (4.v.l.) den aus Coswig in Sachsen stammenden Feuerwehranwärter Ronny Geisler (2.v.r.) zum Feuerwehrmann befördern.

Strahlende Gesichter gab’s beim gelungenen Stabwechsel in der Feuerwehrabteilung Weiler. Patrick Hörter (5.v.l) wurde einstimmig zum Nachfolger von Melanie Augenstein (3.v.r.) gewählt. Neben (v.l. Bürgermeister Steffen Bochinger, dem stellvertretenden Abteilungskommandanten Florian Bierhalter und dem neugewählten Kassier Marvin Gnad gratulierte Kommandant Joachim Straub dem frischgebackenen Abteilungskommandanten. Das Bild zeigt weiter die stellvertretenden Kelterner Kommandanten Uwe Renninger (r.) und Patrick Wurster (3.v.r.) sowie Beisitzer Robin Schäfer (2.v.r) und die als Beisitzerin neu gewählte Janina Schäfer (5.v.r.)

 

Dachstuhlbrand in der Neujahrsnacht (01.01.2020)

Dachstuhlbrand in der Neujahrsnacht (01.01.2020)

Bereits nach zwei Stunden und sechs Minuten im neuen Jahr, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Keltern über ihre Meldeempfänger zu einem Brand der Stufe 2, „Brand im Gebäude“ in die Weilermer Mühlbachstraße gerufen.

Über Funk sprach die Leitstelle beim ersten Kontakt bereits davon, dass der Brand auf umliegende Gebäude überzugreifen droht.

Das Löschfahrzeug der Abteilung Weiler traf als erstes an der Einsatzstelle ein und sah sich einem Vollbrand einer Scheune, mit angebautem Schopf und einem damit verbundenen Wohnhaus gegenüber. Allerdings war die Einsatzstelle in der Brunnenstraße und nicht wie ursprünglich gemeldet in der Mühlbachstraße.

Scheune und Schopf waren bereits vollständig vom Feuer erfasst und am Wohnhaus brannte bereits der Dachstuhl. Die Bewohner des Brandobjektes waren zu diesem Zeitpunkt bereits außerhalb des Gebäudes.

Der Brand drohte links neben der betroffenen Scheune auf zwei unmittelbar angrenzende Wohngebäude überzugreifen, was die erste Führungskraft zu einer umfassenden Riegelstellung veranlasste.

Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Joachim Straub veranlasste umgehend eine Erhöhung auf Alarmstufe 4, noch bevor er mit seinem Führungsassistenten eine umfassende Lageerkundung durchführte. Parallel erfolgte die Zuweisung der Fahrzeuge und die Trennung in die zwei Einsatzabschnitte: Front- und Rückseite.

Der Aufbau der Löschwasserversorgung gestaltete sich zunächst schwierig, da der einzig günstig gelegene Unterflurhydrant von einem Fahrzeug zugeparkt wurde. Dieses Fahrzeug musste per Muskelkraft vom Hydranten entfernt werden, da man sich aufgrund der engen Wohnbebauung und Anfahrtssituation, nicht die weitere Fahrzeugaufstellung verbauen wollte.

Mit Eintreffen und Einsatz der ersten Drehleiter aus Birkenfeld, zeigte die Riegelstellung auf der linken Seite Wirkung. Insgesamt waren hier zwei B-Rohre und das Wenderohr der Drehleiter im Einsatz. Die Abteilung Ellmendingen wurde mit ihrem Löschfahrzeug von der Brunnenstraße zum Schutz der linken Wohnbebauung in den Innenangriff gebracht, während die Abteilung Dietlingen mit ihrem Löschfahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug über mehrere Gärten auf der Gebäuderückseite eingesetzt wurde. Dieser Zugriff erfolgte über eine Lücke in der Bebauung Ecke Mühlbachstraße und Kirchstraße.

Das zwischenzeitlich aufgrund der Stufenerhöhung eingetroffene Löschfahrzeug der Feuerwehr Remchingen wurde im Treppenraum des eigentlichen Brandobjektes (rechts) zur Abriegelung eingesetzt um den Brand im Bereich des Daches aufzuhalten. Das Löschfahrzeug aus Birkenfeld erhielt den Auftrag in die beiden rechts vom Brandobjekt befindlichen Wohngebäude einzudringen und diese zu kontrollieren und ggf. einen Flammenüberschlag zu verhindern.

Die mittlerweile ebenfalls eingetroffene Drehleiter und das Löschfahrzeug aus Neuenbürg wurden ebenfalls zusammen zum Schutz der rechten Wohngebäude an der Ecke Mühlbachstraße und Brunnenstraße in Stellung gebracht. Davor mussten aber einige Anwohnerfahrzeuge weggefahren werden.

Zur Löschwasserversorgung der Drehleitern wurde durch die Abteilung Niebelsbach mit ihrem Löschfahrzeug und einer Tragkraftspritze eine Löschwasserentnahme aus der direkt angrenzenden Pfinz aufgebaut und betrieben.

Die Führungsunterstützung aus Eisingen, der Gerätewagen-Atemschutz aus Pforzheim, sowie der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz aus Keltern und die Polizei waren mit mehreren Fahrzeugen zur Unterstützung an der Einsatzstelle und fanden ihre Aufstellung entlang der mittlerweile für den Verkehr gesperrten Hauptstraße.

Dieser massive Kräfteeinsatz zeigte Wirkung und das Übergreifen des Brandes auf die links und rechts angrenzenden Wohngebäude konnte verhindert werden. Im Bereich der Scheune und des Schopfes war die Brandlast am größten, weshalb im Laufe des weiteren Einsatzes auch Schaum zum Löschen verwendet werden musste.

Aufgrund des eingebrochenen Dachstuhles und der Löschwassermenge wurde das gesamte Objekt als einsturzgefährdet angesehen und von weiteren Innenangriffen Abstand genommen.

Dies bereitete im weiteren Verlauf noch einige Schwierigkeiten, da im rückwärtigen Traufbereich von außen nicht zu erreichende Glutnester entdeckt wurden, die für eine Durchzündung eines Raumes im zweiten Obergeschoss sorgten, was einen erneuten Innenangriff unumgänglich machte.

Um die restlichen Glutnester vollständig abzulöschen wurde gegen morgen noch die Drehleiter aus Pforzheim nachalarmiert, da diese über ein Knickgelenk im Leiterpark verfügt. Damit war es möglich die Ziegel bis zum Traufbereich auf der Rückseite zu entfernen und somit den Brand vollständig zu löschen.

Fazit: Trotz des Totalverlustes des Brandgebäudes mit allen schrecklichen Auswirkungen auf die Bewohner, wurde niemand Verletzt und die umliegenden Gebäude geschützt, dass diese weiterhin bewohnbar sind. Wir werten daher diesen Einsatz als erfolgreich und bedanken uns herzlichst bei allen Einsatzkräften für die gewohnt gute Zusammenarbeit.

 

 

 

 

Ausstattung weiter verbessert (13.12.2019)

Ausstattung weiter verbessert (13.12.2019)

Wenn Hilfe benötig wird, ist Jeder froh, wenn diese rasch und umfänglich zur Verfügung steht. Geradeso wie bei den Hochwassereinsätzen im Juni und August dieses Jahres in Ellmendingen. Starkregen hatte damals für zahlreiche vollgelaufene Keller, Garagen und Wohnungen gesorgt. Die Kelterner Feuerwehr war mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und insgesamt 750 Stunden im Einsatz. Allerdings hat sich dabei gezeigt, dass die Anzahl der Wassersauger bei mehreren zeitgleichen Einsatzstellen an ihre Grenzen stieß. Um für künftige Wasserschäden besser gewappnet zu sein hat die Gemeinde nun die Anschaffung fünf weiterer Wassersauger im Gesamtwert von rund 14 000 € aus Sondermitteln beschlossen. Am Freitag konnte Kelterns Bürgermeister-Stellvertreter Rolf Mertz die fünf neuen Geräte an Kommandant Joachim Straub, dessen Stellvertreter Patrick Wurster und Uwe Renninger, den Abteilungsvertretern übergeben. Mit Blick auf die Anschaffungskosten betonte die Feuerwehrführung, dass die Wassersauger keineswegs vergleichbar mit Geräten aus dem Baumarkt oder dem Discounter seien. So sind die Neuanschaffungen auch bei stark verschmutztem Wasser einsetzbar, die Schläuche sind ölbeständig, der Behälter können über Schlauchanschluss entleert werden; und die Geräte verfügen zum Schutz beim Einsatz in überfluteten Bereich auch über einen elektrisch abgesicherten Personenschutzschalter. Insgesamt verfügt die Freiwillige Feuerwehr Keltern jetzt über 14 Wassersauger.

Bei der Übergabe unterstrich Bürgermeister-Stellvertreter Rolf Mertz die Notwendigkeit der Anschaffung, wünschte sich aber auch für die Helfer und die Betroffenen möglichst wenig Einsätze.

 

 

 

 

Hochzeit am Nikolaustag (06.12.2019)

Hochzeit am Nikolaustag (06.12.2019)

War der Nikolaus auf der Hochzeitsfeier? Man weiß es nicht! Auf jeden Fall waren nach gutem Brauch einige Kameraden ans Rathaus gekommen um das frisch gebackene Brautpaar in Empfang zu nehmen.

Am Nikolaustag 2019 gaben sich unser Feuerwehrkamerad Thorsten Treu und seine Elena Schwarzmeier das „JA“ Wort.

Die gesamte Feuerwehrabteilung Dietlingen wünscht auf diesem Weg alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg.

 

 

 

Seminar Patientengerechte Unfallrettung (02.11.2019)

Seminar Patientengerechte Unfallrettung (02.11.2019)

In Zusammenarbeit mit unserem Lieferanten für hydraulische Rettungsgeräte hat die Feuerwehr Keltern ein Grundlagenseminar zur patientengerechten Unfallrettung aus Pkw durchgeführt.
Neben dem Einsatz und der Leistungsfähigkeit der Geräte, stand das taktische Vorgehen auf der Agenda an diesem Tag.

Begonnen hat der Tag mit einer theoretischen Einführung im Feuerwehrhaus. Fahrzeugtypen, Antriebsarten und Komponenten wurden vermittelt, bevor es auf den Übungshof zum praktischen Teil ging. An drei Stationen wurden verschiedene Unfallszenarien und den Umgang damit dargestellt. Erst mit dem Einbruch der Dunkelheit endete dieser Übungssamstag für die Teilnehmer.

 

 

 

 

Helfertag 2019 (25.10.2019)

Helfertag 2019 (25.10.2019)

Am Freitag 25. Oktober, anlässlich des landesweiten Helfertages, waren auch vier Einsatzkräfte der Feuerwehr Keltern bei den vierten Klassen der beiden Kelterner Schulstandorte um von der Arbeit der Feuerwehr zu berichten und den Schülern einen Einblick in unsere Tätigkeit zu ermöglichen.

Bereits zum vierten Mal beteiligten wir uns nun am Helfertag und sind jedes Mal begeistert von dem umfangreichen Feuerwehr-Wissen der Kinder.
Zuerst erfolgte ein Kennenlernen im Klassenzimmer mit den Aufgaben der Feuerwehr und wie man einen Notruf richtig absetzt, bevor dann draußen am Löschfahrzeug auch mal die Möglichkeit bestand mit dem Strahlrohr Wasser abzugeben.

 

 

 

Feuerwehrabteilung feiert mit dem Ort (21.09.2019)

Feuerwehrabteilung feiert mit dem Ort (21.09.2019)

Anlässlich des 800-jährigen Ortsjubiläums feierte der gesamte Ortsteil Weiler am Wochenende 21. / 22. September seinen Geburtstag.

Eingeladen hatte zunächst die Gemeinde Keltern zu einem Festakt in der Mehrzweckhalle Weiler am Samstagabend. Neben musikalischen Kurzbeiträgen und witzigen Anekdoten aus den letzten Tagen des damals noch selbstständigen Ortes Weiler, sprachen die Vertreter der Politik ihre Glückwünsche aus und würdigten die Gemeinschaft des drittgrößten Kelterner Ortsteiles.

Der Remchinger Historiker Jeff Klotz berichtet von der Entstehung des Ortsteiles, seinem Wandel im Laufe der Zeit, bis zu aktuellem der letzten 100 Jahre, bevor es im Anschluss für alle Gäste einen kleinen Umtrunk und Häppchen gab. Im Anschluss gab es auf der Fläche hinter dem Feuerwehrhaus ein beeindruckendes Bodenfeuerwerk.

Am Sonntag luden die Weilermer Vereine zum Jubiläumsfest rund um die Mehrzweckhalle. Neben einer echten Dampflock-Modellbahn, wo man mitfahren konnte, präsentierten Gaukler und Landsknechte einen Mittelaltermarkt.
Die Feuerwehrabteilung Weiler präsentierte zuerst eine historische Löschübung und anschließend eine Übung technische Hilfe zusammen mit dem DRK Keltern. Beide Übungen wurden von den Festgästen verfolgt.
Das Festwochenende war ein voller Erfolg und wird den Weilermern und allen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben.

 

 

Familienausflug Abteilung Weiler (14.09.2019)

Familienausflug Abteilung Weiler (14.09.2019)

Am 14. September veranstaltete die Feuerwehrabteilung Weiler ihren jährlichen Ausflug, in diesem Jahr als Familienausflug ins benachbarte Bad Wildbad.
Mit dem Bus ging es zunächst von Weiler zum Bahnhof nach Bad Wildbad. Dort angekommen wurde die Strecke zur Talstation der Sommerbergbahn, durch das schmucke Bad Wildbad, zu Fuß zurückgelegt um dort einiges über die Geschichte und Technik der Bergbahn, direkt vom Betriebsleiter zu erfahren.
Nach der anschließenden Bergfahrt ging es zu Fuß weiter zur Skihütte, wo gemeinsam das Mittagessen eingenommen wurde. Anschließend ging es zum Baumwipfelpfad, wo es viele Informationen zur heimischen Flora und Fauna und so manches Waldtier zu sehen gab. Hoch oben im „Tornado“ war eine herrliche Aussicht zu genießen und einige Kameraden entschieden sich für den schnelleren Abstieg durch die Rutsche. Nun bestand die Möglichkeit am dortigen Abenteuer-Spielplatz etwas zu verweilen und wer wollte konnte noch zur Hängebrücke „Wildline“ weiter.
Gegen 17 Uhr wurde auf der Terrasse des Sommerberg-Hotels zum Abendessen eingekehrt bevor es anschließend, erst wieder ins Tal und dann zu Fuß zum Wildbader Feuerwehrhaus ging.
Bei den Kameraden wurde das moderne Feuerwehrhaus besichtigt und noch eine Kleinigkeit getrunken bevor es mit dem Bus wieder gen Heimat ging. Ein wunderschöner spätsommerlicher Tag im Kreise der Kameraden und ihrer Familien ging so in den Abendstunden gemütlich zu Ende.

 

 

112jähriges Jubiläum gebührend gefeiert (07.07.2019)

112jähriges Jubiläum gebührend gefeiert (07.07.2019)

Nicht mit einem Festbankett und Ansprachen, sondern mit einem ungezwungenen Fest feierte die Feuerwehrabteilung Dietlingen letztmalig in ihrer Geschichte, 112 Jahre nach ihrer Gründung als Freiwillige Feuerwehr Dietlingen, ein im wahrsten Sinne des Wortes einmaliges Jubiläum. Übers Wochenende präsentierte sich damit die 34 Mann und drei Frauen starke Einsatzabteilung, unterstützt von Ehepartnern und Freundin oder Freund, sowie den Kameraden der Altersmannschaft, zeitgemäß und für junge Menschen interessant. Vor dem Bezug des, momentan noch in der Vorbereitungsphase befindlichen neuen Feuerwehrhauses und der damit verbundenen Zusammenlegung der beiden Abteilungswehren von Dietlingen und Ellmendingen nutzten die Dietlinger Kameraden die Gelegenheit mit einem „Notruf-Nummern-Jubiläum“ Jung und Alt für die Feuerwehr zu begeistern. Zwei Tage lang waren insgesamt 50 Ehrenamtliche im Einsatz. Rund 500 Besucher waren schon am Samstagnachmittag und –Abend zum Schul- und Sportzentrum Im Speiterling gekommen um eine große Jubiläumsparty mit nächtlicher Feuershow zu erleben.
Dabei vermochte auch ein kurzer Regenschauer zum Schluss der brandheißen Show die Stimmung nicht zu verwässern.

Am Sonntag waren noch einmal so viele Besucher gekommen. Hier zeigte die Gesamtwehr dann ihre technische Ausstattung, unter anderem mit fünf Großfahrzeugen und der Drehleiter aus Birkenfeld. Ein Höhepunkt dieses Tages war eine Einsatzdemonstration der Höhenrettung Enzkreis.
Auch damit wurde sowohl das Einsatzspektrum als auch die Einsatzbereitschaft demonstriert. Die Jugend-Feuerwehr der in Dietlingen rund zehn Kinder und Jugendliche und in der Gesamtwehr Keltern rund 15 Mädchen und 25 Jungen angehören sorgte mit einer Spielstraße bei den jüngsten Festbesuchern für gute Unterhaltung. „Das wird heiß“, meinte schon zu Beginn des zweitägigen Festes der Abteilungskommandant und stellvertretende Kelterner Kommandant Uwe Renninger. Mit diesen Worten spielte er nicht nur auf das Wetter, sondern auch auf die Feuershow von „Cross Fire“ aus Böblingen an. Mit deren Auftritt und der Jubiläums-Party, bei der Toni Neubauer aus Engelsbrand, alias DJ „Toni Tonez“ auflegte, der über 235.000 Titel ab den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis zu aktuellen Titeln im Repertoire hatte, fand mancher am Samstag erst weit nach Mitternacht den Heimweg. So hatten sich die Feuerwehraktiven nicht nur selbst eine Freude bereitet, sondern auch das Publikum begeistert. Die Botschaft lautete „Wir sorgen rund um die Uhr für den Schutz der Bevölkerung, wir können mit ihr aber auch feiern.“ In diesem Sinne kamen beim zweitägigen Fest alle auf Ihre Kosten, wobei der Sonntag zeigte, dass man sich auch traditionellen Werten verpflichtet fühlt.

So begann der Morgen mit einem kreativen Festgottesdienst unter dem Feuerwehrleitspruch „Gott zur Ehr - dem nächsten zur Wehr – und unter der Mitwirkung der Kirchenband und der Kindertagesstätte „Farbklecks“. Über 200 Personen, darunter rund 50 Kinder waren in der Speiterlinghalle gekommen.
Am Nachmittag wurde mit der Fahrzeugschau und der Höhenrettung einerseits, und der guten Bewirtung andererseits den Besuchern einiges geboten. Gefallen hat das Fest sowohl den Feuerwehrkameraden, wie auch den Gästen. Diese können sich mit der Abteilung Dietlingen zwar nicht mehr auf ein weiteres Jubiläum freuen, dafür aber auf die nächste Florianstube, eine Art „Feuerwehrbesenwirtschaft“, die am ersten Novemberwochenende am 8. u. 9. November im Feuerwehrhaus an der Siemensstraße 7 stattfindet. Abschließend konnte Abteilungskommandant Uwe Renninger erfreut feststellen „Von diesem Fest waren alle begeistert; alle waren Feuer und Flamme für die Feuerwehr.“

 

Einsatzübung der Höhenretter (29.06.2019)

Einsatzübung der Höhenretter (29.06.2019)

Am Samstag, den 29. Juni 2019 bot der rund 72m hohe Funkturm in Neulingen-Göbrichen erneut die Bühne für eine Ernstfallübung der Höhenrettungsgruppe Enzkreis.
Die Höhenretter der Bergwacht und Feuerwehr übten die Rettung aus luftiger Höhe. Angenommen wurde ein nicht gehfähiger Patient im Bereich der zweiten Plattform (auf einer Höhe von ca. 65m), den es zu retten galt. Dies wurde mittels einer Schleifkorbtrage durchgeführt.
Neben einer Schrägseilbahn, dem besteigen des Turmes an sich und dem Aufbau eines Sicherungsstandes wurde auch das ablassen von Personen ohne Trage geübt.