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Neues TLF 4000 abgeholt (28.07.2020)

Neues TLF 4000 abgeholt (28.07.2020)

Nach 14-monatiger Wartezeit konnte eine Abordnung der Gemeinde Keltern, in der Woche vor den Sommerferien das neue TLF 4000 im brandenburgischen Luckenwalde in Empfang nehmen.

Was sich Lapidare anhört ist eigentlich ein ordentliches Stück Arbeit. Zur Übergabe des Fahrzeuges, wurde das rund 70-seitige Leistungsverzeichnis komplett kontrolliert und das Fahrzeug sowie dessen Inhalt auf Herz und Niere geprüft, bevor es auf alle technischen Funktionen getestet wurde und eine Einweisung auf die neue Fahrzeugtechnik erfolgte. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte nur eine geringe Anzahl an Einsatzkräften mit ins Werk, was in der Folge zu Hause am Standort noch für etwas Arbeit sorgte.

 

 

 

Feuerwehrhaus-Neubau auf den Weg gebracht (21.07.2020)

Feuerwehrhaus-Neubau auf den Weg gebracht (21.07.2020)

In einer Sondersitzung des Gemeinderates, wurden am 21. Juli die Weichen für den Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses für die Abteilungen Dietlingen und Ellmendingen unterhalb des Schulzentrums im Speiterling gestellt.
Neben den Planungsexperten und Architekten, stand die Feuerwehrführung und der Kreisbrandmeister dem Gremium Rede und Antwort. Nachdem sich die Feuerwehrführung seit 2014 beharrlich für das zukunftsweisende und dringend benötigte Gebäude stark gemacht hatte, gab nun der Gemeinderat, einstimmig, grünes Licht für den Bau der künftig die beiden Feuerwehrabteilungen und die Tagesausrücker beherbergen wird.

 

 

 

Rohbaubesprechung am neuen Tanklöschfahrzeug (26.06.2020)

Rohbaubesprechung am neuen Tanklöschfahrzeug (26.06.2020)

Ende Juni konnte sich die Feuerwehrführung im Herstellerwerk in Luckenwalde bei Berlin, ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten rund um das neue Tanklöschfahrzeug der Feuerwehrabteilung Dietlingen machen. Dabei wurden letzte Absprachen und Umsetzungsvorgaben besprochen, die nun in den kommenden Wochen vollends umgesetzt werden, bevor das Fahrzeug dann an die Gemeinde ausgeliefert werden kann. Das Fahrzeug ersetzt das seitherige TLF 16/25, Baujahr 1982, welches bei weitem nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Bedingt durch die Corona-Pandemie, stellt uns die Rohbaubesprechung und später die Endabnahme vor große Herausforderungen, da nur vier Personen ins Werk zur ersten Schulung mit der neuen Technik anreisen dürfen.

 

 

Übungsdienst wieder aufgenommen (15.06.2020)

Übungsdienst wieder aufgenommen (15.06.2020)

Mitte Juni konnten die Feuerwehren den Übungsdienst nach dem Corona-Lockdown unter strengen Auflagen wieder beginnen. Während die Bevölkerung bereits früher wieder stückweise Lockerungen nach dem Corona-Lockdown erfahren konnte, wurden für die Feuerwehren des Landes strickte Vorgaben ausgearbeitet um im Fall einer Infektion, das Ausmaß zu begrenzen. Nicht auszudenken was passieren könnte, wenn zahlreiche Feuerwehren als kritische Infrastruktur, nicht mehr einsatzfähig wären. Die Kelterner Feuerwehrabteilungen üben für sich abteilungsweise, in Kleingruppen und unter Einhaltung der Mindestabstände. Zudem wurden die Themen, auf die wichtigsten Grundtätigkeiten begrenzt.

 

 

Abteilungsversammlung Ellmendingen (21.02.2020)

Abteilungsversammlung Ellmendingen (21.02.2020)

Von 51 Einsätzen der Abteilung im vergangenen Jahr, berichtete Abteilungskommandant Steffen Kronenwett zur Abteilungsversammlung am Freitag 21. Februar 2020.
Neben einigen Brandeinsätzen bereiteten 2019 vor allem Unwetter den ehrenamtlichen Einsatzkräften viel Arbeit. Im Juni und im August haben Starkniederschläge vor allem die Dreisamstraße im Ortsteil Ellmendingen schwer getroffen, so dass die Feuerwehr von einem Einsatzort zum nächsten eilen musste. Dabei herrschte nicht bei allen Betroffenen die notwendige Einsicht über die Priorisierung der Einsatzkräfte.
Zukünftig würden Beleidigungen seiner Einsatzkräfte nicht mehr ohne Konsequenzen hingenommen, betonte Feuerwehrkommandant Joachim Straub aber zum Glück überwiegen die positiven freundlichen Reaktionen in der Bevölkerung.
Einen Großeinsatz gab es auch Anfang September im Ranntal, als etwa 200 Heuballen brannten und die Feuerwehr besonnen ein Übergreifen der Flammen auf den Wald verhindern konnten. Mittels eines eingerichteten Pendelverkehres von mehreren wasserführenden Fahrzeugen wurde die Wasserversorgung zum entlegenen Brandort über Stunden sichergestellt.
Der Brand der Scheune mit Wohnhaus in der Neujahrsnacht in Weiler, sei ebenfalls noch deutlich im Gedächtnis der Kelterner Bevölkerung. Hier hatten über 100 Einsatzkräfte bis in den kommenden Tag in guter Zusammenarbeit dafür gesorgt, dass sich das Feuer nicht auf die eng angrenzenden Gebäude ausbreiten konnte.
Zum Glück herrschte Windstille in dieser Nacht, was den Kamineffekt begünstigte, aber ein wegtreiben der Flammen zur Seite verhinderte. Aber „Glück hat der Tüchtige“ zitiert Kommandant Straub ein altes Sprichwort. Und mehr als verdient war die Anzeige in den Gemeindenachrichten, mit der sich die Anwohner bei ihren Feuerwehren bedankten. Dennoch waren die freiwilligen Kräfte überrascht und überwältigt von dieser schönen Geste, die eine solche nie zuvor erlebt hatten.

Die Abteilung Ellmendingen ist hochmotiviert, hat einen sehr guten Ausbildungsstand und eine gute Übungsbeteiligung, leidet aber gleichermaßen an Personalnot. Die nur 14 aktiven Kameraden suchen und wünschen sich dringend Unterstützung. In der Jugendabteilung ist der fünfköpfige Nachwuchs noch jung und kann erst in einigen Jahren dazustoßen. Der oberste Dienstherr der Feuerwehr, Bürgermeister Steffen Bochinger, versprach Hilfe bei der Aktiven- und Nachwuchsgewinnung, rief zu regelmäßiger Teilnahme an den Übungen auf, sprach seinen herzlichen Dank für das ehrenamtliche Engagement aus und zeigte sich beeindruckt von der sehr guten Arbeit der Einsatzkräfte. Zu Kassenprüfern wurden am Abend Marcel Praßl und Michael Kraut einstimmig gewählt, neuer Kassier ist Daniel Schneider und bewährter Schriftführer bleibt Peter Bussinger. Unter dem Applaus der Kameraden, konnte Bürgermeister Steffen Bochinger, Daniel Strohbach zum Hauptfeuerwehrmann befördern.

 

Daniel Strohbach (3.v.l.) wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Es gratulierten (v.l.) Stv. Kommandant Uwe Renninger, Kommandant Joachim Straub, Abteilungskommandant Steffen Kronenwett, sowie Bürgermeister Steffen Bochinger und Stv. Kommandant Patrick Wurster.

 

Die Führungsriege der Abteilung Ellmendingen (v.L.) Stv. Abteilungskommandant Marcel Schneider, Kassenprüfer Michael Kraut, Abteilungskommandant Steffen Kronenwett, Stv. Abteilungskommandant Daniel Deeg, Kassenprüfer Marcel Praßl, der neue Kassier Daniel Schneider und Schriftführer Peter Bussinger.

 

Abteilungsversammlung Niebelsbach (14.02.2020)

Abteilungsversammlung Niebelsbach (14.02.2020)

„Stell dir vor, es brennt und niemand kommt.“ Ein alter Slogan der Freiwilligen Feuerwehr in Niebelsbach wurde am Freitagabend bei der Abteilungsversammlung von Fritz Schneider, dem Vertreter der Altersabteilung, zitiert und verdeutlicht die leider noch immer großen Personalsorgen im Feuerwehrhaus. Abteilungskommandant Rudi Schlittenhardt bekräftigt, dass Nachwuchs und Zuwachs zu den aktuell neun aktiven Feuerwehrleuten dringend benötigt wird und freut sich mit der Mannschaft über den letztjährigen Neuzugang des vollausgebildeten Feuerwehrmanns Mathias Nicko. Es sei mit neun Einsätzen und siebzehn Pflichtübungen ein insgesamt ruhiges Jahr gewesen, der Ausbildungsstand, die Motivation sowie die Ausstattung sei gut und er sei mit der Durchführung aller Einsätze zufrieden. Nach den Jahresberichten der Abteilungsverwaltung dankte Michael Sengle als Vertreter des Gemeinderats für die große Einsatzbereitschaft bei hoher Arbeitsbelastung der „kleinen, aber feinen Abteilung“. Er lobte ihren Zusammenhalt und die gute Kooperation mit anderen Abteilungen und wies nochmals darauf hin, dass die enorme Bedeutung Freiwilliger Feuerwehren für Schutz und Rettung von der Bevölkerung zu häufig unterschätzt und nicht erkannt wird, welchen Gewinn sie für die Gemeinde darstellen. Die Verwaltung der Abteilung wurde einstimmig entlastet. Feuerwehrkommandant Joachim Straub unterstrich die Notwendigkeit der Freiwilligen Feuerwehren anhand des Brandes in Weiler am Jahresbeginn, als über einhundert Aktive in einem fast sechzehnstündigen Einsatz Dienst leisteten und ein Ausbreiten des Feuers auf weitere Gebäude verhinderten: „Das hätte mit ausschließlich hauptamtlichen Einsatzkräften nicht gelingen können.“ Den Stellvertretenden Kommandanten Uwe Renninger macht die zuweilen recht egoistische Anspruchshaltung der Menschen nachdenklich, die teils gar darin gipfelt, Einsatzkräfte zu beleidigen. Dennoch überwiegen zum Glück die Fälle, in denen die geleistete Hilfe geschätzt wird. Bürgermeister Steffen Bochinger zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der personell kleinen Abteilung und versprach Unterstützung bei der Aktivengewinnung. Er bedankte sich insbesondere auch für den Einsatz in der Neujahrsnacht und drückte seine Hoffnung aus, dass bei aller Tragik dieser Brand die Bevölkerung aufgeweckt hat und ein zutreffenderes Bild der Freiwilligen Feuerwehren hinterlässt. Bochinger übermittelte ein herzliches Dankeschön im Namen der Bevölkerung und des Gemeinderats an die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute. Zudem berichtete er, wie stolz ihn auch das von anderen Wehren erhaltene Lob mache und gab es gerne an die Versammlung weiter. „Die Gemeinde Keltern weiß, was sie an ihrer Freiwilligen Feuerwehr hat und dass man sich voll und ganz auf sie verlassen kann“, versicherte er. Unter Applaus der Kameraden wurden im Anschluss Beförderungen ausgesprochen: Yannik Zinser wurde frischgebackener Oberfeuerwehrmann und Sven Markowis erhielt die Schulterklappen des Hauptfeuerwehrmanns. Walter Gehring wurde für 55 Jahre Zugehörigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.

 

Befördert wurden zum Hauptfeuerwehrmann Sven Markowis (3.v.l.) und Oberfeuerwehrmann Yannik Zinser (rechts daneben). Ihnen gratulieren Abteilungskommandant Rudi Schlittenhardt, Feuerwehrkommandant Joachim Straub, Bürgermeister Steffen Bochinger sowie die Stv. Kommandanten Patrick Wurster und Uwe Renninger.

 

Walter Gehring wird für 55 Jahre Tätigkeit in der Freiwillige Feuerwehr geehrt. Neben ihm Fritz Schneider, dahinter Rudi Schlittenhardt (r.) mit Stellvertreter Thomas Reuter (l.).

 

Abteilungsversammlung Dietlingen (24.01.2020)

Abteilungsversammlung Dietlingen (24.01.2020)

Als historisches Datum wird der 24. Januar 2020 in die Geschichte der Feuerwehrabteilung Dietlingen eingehen. Nach 30 Jahren an der Spitze der heute 39 Mann und -frau starken aktiven Wehr übergab Abteilungskommandant Uwe Renninger (54) sein Amt in jüngere Hände. Auch für seinen Stellvertreter Jürgen Bischoff (…) der 15 Jahre lang dieses Amt inne hatte wurde ein Nachfolger gefunden. Künftig werden nun Timo Schmidt (29), von dessen Vater, Erich Schmidt vor drei Jahrzehnten Uwe Renninger das Abteilungskommandanten-Amt übernommen hatte, sowie Robin Gorgus als Stellvertreter für die Mannschaft und die Einsatzbereitschaft verantwortlich zeichnen. Für Uwe Rennninger und Jürgen Bischoff, die sich nach wie vor für die Feuerwehr einsetzen werden, gab’s langanhaltenden Applaus. Beide sind Feuerwehrleute aus Leidenschaft. Seit Jahren sind sie als Aktive in der Tagesschleife, stets die Ersten am Einsatzort. Beide genießen zudem hohes Ansehen über die Gesamtwehr hinaus auch auf Enzkreisebene. Dabei zählt Uwe Renninger mit seiner 30jährigen Amtszeit und über 1000 Einsätzen zu den dienstältesten Kommandanten im Kreis. In Dietlingen wird er als Abteilungskommandant mit der längsten Amtszeit in die 113jährige Feuerwehrgeschichte eingehen. Seit 1990 hatte er die größte Abteilung innerhalb der Kelterner Gesamtwehr mit 39 Aktiven, 13 Feuerwehrmännern in der Altersmannschaft und acht Kindern in der Jugend-Feuerwehr mit viel Sachverstand und großem Engagement, stets unterstützt von seinem Stellvertreter Jürgen Bischoff und der gesamten Mannschaft zu heutiger Größe ausgebaut. Was alle gemeinsam leisten, dies wurde auf der Abteilungsversammlung in allen Berichten deutlich. So mussten im vergangenen Jahr insgesamt 53 Einsätze, darunter 22 Brände, dreizehn Hilfeleistungen, sieben Verkehrsunfälle, zwei Hochwassereinsätze und fünf Türöffnungen gemeistert werden. Wie viel Zeit für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet wird verdeutlichte Jürgen Bischoff in seinem umfangreichen Bericht. Dazu kamen im vergangenen Jahr noch das mit der gesamten Einwohnerschaft großartig gefeierte 112jährige Jubiläum der Abteilungswehr und das weit über die Grenzen der Heimatgemeinde hinaus bekannte Florianstuben-Fest. Mit Blick darauf, konnte Kassier Frank Brecht auch von einer ordentlichen Kassenlage berichten. Dass alles zusammen die Kameradschaft stärkt belegte Schriftführer Ulrich Widmann mit detaillierten Ausführungen. So war es auch nicht verwunderlich, dass die von Grünen-Gemeinderat Rolf Mertz mit anerkennenden Worten beantragte Entlastung einstimmig erfolgte. Auch Kelterns Kommandant Joachim Straub zeigte sich, ebenso wie Bürgermeister Steffen Bochinger, stolz auf die Abteilungswehr die gemeinsam und im Zusammenwirken mit den weiteren Abteilungen die Sicherheit der Bürgerschaft mit vollem Einsatz garantieren würden. Eine kleine Überraschung hatte der scheidende Abteilungsführer Uwe Renninger für Pfarrerin Lieb parat. Für die Ausgestaltung des Jubiläumsgottesdienstes überreichte er ein Spendenkuvert. Zuvor waren Nele Renninger, Antonio La Verde und Karsten Suvak zur Feuerwehrfrau bzw. -männern befördert worden. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Thorsten Treu befördert. Recht ansehnlich waren auch die Ehrungen. Diese gingen für 15jährige Zugehörigkeit an Oberfeuerwehrmann Vincenco Graci, für 25 Jahre an Hauptfeuerwehrmann Maik Bohnenberger und Oberlöschmeister Sven Gebhard, sowie für 40 Jahre an Oberbrandmeister Uwe Renninger. In die Dankabstattung an die Geehrten wurden auch alle Feuerwehrmänner, sowie deren Ehefrauen und Freundinnen eingeschlossen. Bürgermeister Steffen Bochinger bezeichnete den großen Zusammenhalt und die starke Kameradschaft als solides Fundament für die erfolgreiche Arbeit und das hohe Ansehen der Feuerwehr in Keltern.

 

Bei der Abteilungsversammlung der Feuerwehr in Dietlingen konnten (v.l.) Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger, Kommandant Joachim Straub und dessen Stellvertreter Patrick Wurster dem jungen Timo Schmidt und Robin Gorgus zur Wahl als Abteilungskommandant und Stellvertreter gratulieren. 30 Jahre lang haben Uwe Renninger als Abteilungskommandant und 15 Jahre lang Jürgen Bischoff als Stellvertreter die Geschicke der größten Abteilung in der Kelterner Feuerwehr gelenkt.

 

Abteilungsversammlung Weiler (11.01.2020)

Abteilungsversammlung Weiler (11.01.2020)

Einen Stabwechsel gab es bei der Feuerwehrabteilung Weiler. So ist nun Patrick Hörter neuer Abteilungskommandant. Da aus beruflichen Gründen Melanie Augenstein (33), die vor fünf Jahren zur ersten weiblichen Abteilungskommandantin gewählt worden war und das Amt mit großem Engagement ausgeübt hat, nicht mehr zur Verfügung stand, wurde der 33jährige ehemalige Kassier zum Nachfolger gewählt. Seit zwölf Jahren war Löschmeister Patrick Hörter als Kassier für die Finanzen der Abteilungswehr verantwortlich. Zum Nachfolger in diesem Amt wurde der seitherige Kassenprüfer Marvin Gnad gewählt. Nachdem der seitherige Kassenprüfer Knut Geißler im Amt bestätigt wurde ist nun Marco Gegenheimer neu hinzugewählt worden. Auch bei den drei Beisitzern gab es Veränderung. Da Hans Hoffmann nicht mehr kandierte, gehört nun Janina Schäfer neben Michael Albrecht und Robin Schäfer zum Beisitzergremium. Bevor mit den umfangreichen Wahlen auf der Abteilungsversammlung das Personalkarussell ordentlich in Schwung gebracht worden war, konnten auch die vier anwesenden Gemeinderäte den Berichten der Abteilungsführung einen TOP-Zustand der 25-mann und –frau starken aktiven Wehr entnehmen. Neben den verschiedenen Übungen und Einsätzen wurde insbesondere mit der gelungenen Beteiligung und einer historischen Löschübung bei der 800Jahr-Feier des Kelterner Ortsteils unter Beweis gestellt, wie stark die Feuerwehr im Heimatort verwurzelt ist. Noch unter dem Eindruck des Großbrandes an der Brunnenstraße in der Neujahrsnacht wurden den Anwesenden, sowohl von Kommandant Joachim Straub, als auch von Bürgermeister Steffen Bochinger und aus der Bevölkerung große Anerkennung für den erfolgreichen Einsatz und das großartige Zusammenwirken aller Wehrkräfte zuteil. Dass ein wesentlicher Grundstein sowohl für das Übungsengagement, als auch für die erfolgreichen Einsätze und die große Beliebtheit in der Bevölkerung die hervorragende Kameradschaft ist, belegte Schriftführerin Natalie Trägner in ihrem umfangreichen Bericht. Mit anerkennenden Worten fiel es Gemeinderat Michael Trägner dann nicht schwer die einstimmig erfolgte Entlastung zu beantragen. Im Rahmen der Abteilungsversammlung wurde der aus Coswig in Sachsen stammende Feuerwehranwärter Ronny Geisler zum Feuerwehrmann befördert. Abschließend bedankte sich Bürgermeister Steffen Bochinger für das große Engagement der Wehrmänner und –frauen und zollte auch namens des Gemeinderats und der Bevölkerung großen Respekt für den erfolgreichen Einsatz in der Neujahrsnacht mit der die Feuerwehr deutlich unter Beweis gestellt habe, dass eine gut ausgestattet und gut ausgebildete Wehr unverzichtbar für die Gemeinde ist.

 

In einer letzten Amtshandlung durfte die seitherige Abteilungskommandantin Melanie Augenstein (4.v.l.) den aus Coswig in Sachsen stammenden Feuerwehranwärter Ronny Geisler (2.v.r.) zum Feuerwehrmann befördern.

Strahlende Gesichter gab’s beim gelungenen Stabwechsel in der Feuerwehrabteilung Weiler. Patrick Hörter (5.v.l) wurde einstimmig zum Nachfolger von Melanie Augenstein (3.v.r.) gewählt. Neben (v.l. Bürgermeister Steffen Bochinger, dem stellvertretenden Abteilungskommandanten Florian Bierhalter und dem neugewählten Kassier Marvin Gnad gratulierte Kommandant Joachim Straub dem frischgebackenen Abteilungskommandanten. Das Bild zeigt weiter die stellvertretenden Kelterner Kommandanten Uwe Renninger (r.) und Patrick Wurster (3.v.r.) sowie Beisitzer Robin Schäfer (2.v.r) und die als Beisitzerin neu gewählte Janina Schäfer (5.v.r.)

 

Dachstuhlbrand in der Neujahrsnacht (01.01.2020)

Dachstuhlbrand in der Neujahrsnacht (01.01.2020)

Bereits nach zwei Stunden und sechs Minuten im neuen Jahr, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Keltern über ihre Meldeempfänger zu einem Brand der Stufe 2, „Brand im Gebäude“ in die Weilermer Mühlbachstraße gerufen.

Über Funk sprach die Leitstelle beim ersten Kontakt bereits davon, dass der Brand auf umliegende Gebäude überzugreifen droht.

Das Löschfahrzeug der Abteilung Weiler traf als erstes an der Einsatzstelle ein und sah sich einem Vollbrand einer Scheune, mit angebautem Schopf und einem damit verbundenen Wohnhaus gegenüber. Allerdings war die Einsatzstelle in der Brunnenstraße und nicht wie ursprünglich gemeldet in der Mühlbachstraße.

Scheune und Schopf waren bereits vollständig vom Feuer erfasst und am Wohnhaus brannte bereits der Dachstuhl. Die Bewohner des Brandobjektes waren zu diesem Zeitpunkt bereits außerhalb des Gebäudes.

Der Brand drohte links neben der betroffenen Scheune auf zwei unmittelbar angrenzende Wohngebäude überzugreifen, was die erste Führungskraft zu einer umfassenden Riegelstellung veranlasste.

Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Joachim Straub veranlasste umgehend eine Erhöhung auf Alarmstufe 4, noch bevor er mit seinem Führungsassistenten eine umfassende Lageerkundung durchführte. Parallel erfolgte die Zuweisung der Fahrzeuge und die Trennung in die zwei Einsatzabschnitte: Front- und Rückseite.

Der Aufbau der Löschwasserversorgung gestaltete sich zunächst schwierig, da der einzig günstig gelegene Unterflurhydrant von einem Fahrzeug zugeparkt wurde. Dieses Fahrzeug musste per Muskelkraft vom Hydranten entfernt werden, da man sich aufgrund der engen Wohnbebauung und Anfahrtssituation, nicht die weitere Fahrzeugaufstellung verbauen wollte.

Mit Eintreffen und Einsatz der ersten Drehleiter aus Birkenfeld, zeigte die Riegelstellung auf der linken Seite Wirkung. Insgesamt waren hier zwei B-Rohre und das Wenderohr der Drehleiter im Einsatz. Die Abteilung Ellmendingen wurde mit ihrem Löschfahrzeug von der Brunnenstraße zum Schutz der linken Wohnbebauung in den Innenangriff gebracht, während die Abteilung Dietlingen mit ihrem Löschfahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug über mehrere Gärten auf der Gebäuderückseite eingesetzt wurde. Dieser Zugriff erfolgte über eine Lücke in der Bebauung Ecke Mühlbachstraße und Kirchstraße.

Das zwischenzeitlich aufgrund der Stufenerhöhung eingetroffene Löschfahrzeug der Feuerwehr Remchingen wurde im Treppenraum des eigentlichen Brandobjektes (rechts) zur Abriegelung eingesetzt um den Brand im Bereich des Daches aufzuhalten. Das Löschfahrzeug aus Birkenfeld erhielt den Auftrag in die beiden rechts vom Brandobjekt befindlichen Wohngebäude einzudringen und diese zu kontrollieren und ggf. einen Flammenüberschlag zu verhindern.

Die mittlerweile ebenfalls eingetroffene Drehleiter und das Löschfahrzeug aus Neuenbürg wurden ebenfalls zusammen zum Schutz der rechten Wohngebäude an der Ecke Mühlbachstraße und Brunnenstraße in Stellung gebracht. Davor mussten aber einige Anwohnerfahrzeuge weggefahren werden.

Zur Löschwasserversorgung der Drehleitern wurde durch die Abteilung Niebelsbach mit ihrem Löschfahrzeug und einer Tragkraftspritze eine Löschwasserentnahme aus der direkt angrenzenden Pfinz aufgebaut und betrieben.

Die Führungsunterstützung aus Eisingen, der Gerätewagen-Atemschutz aus Pforzheim, sowie der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz aus Keltern und die Polizei waren mit mehreren Fahrzeugen zur Unterstützung an der Einsatzstelle und fanden ihre Aufstellung entlang der mittlerweile für den Verkehr gesperrten Hauptstraße.

Dieser massive Kräfteeinsatz zeigte Wirkung und das Übergreifen des Brandes auf die links und rechts angrenzenden Wohngebäude konnte verhindert werden. Im Bereich der Scheune und des Schopfes war die Brandlast am größten, weshalb im Laufe des weiteren Einsatzes auch Schaum zum Löschen verwendet werden musste.

Aufgrund des eingebrochenen Dachstuhles und der Löschwassermenge wurde das gesamte Objekt als einsturzgefährdet angesehen und von weiteren Innenangriffen Abstand genommen.

Dies bereitete im weiteren Verlauf noch einige Schwierigkeiten, da im rückwärtigen Traufbereich von außen nicht zu erreichende Glutnester entdeckt wurden, die für eine Durchzündung eines Raumes im zweiten Obergeschoss sorgten, was einen erneuten Innenangriff unumgänglich machte.

Um die restlichen Glutnester vollständig abzulöschen wurde gegen morgen noch die Drehleiter aus Pforzheim nachalarmiert, da diese über ein Knickgelenk im Leiterpark verfügt. Damit war es möglich die Ziegel bis zum Traufbereich auf der Rückseite zu entfernen und somit den Brand vollständig zu löschen.

Fazit: Trotz des Totalverlustes des Brandgebäudes mit allen schrecklichen Auswirkungen auf die Bewohner, wurde niemand Verletzt und die umliegenden Gebäude geschützt, dass diese weiterhin bewohnbar sind. Wir werten daher diesen Einsatz als erfolgreich und bedanken uns herzlichst bei allen Einsatzkräften für die gewohnt gute Zusammenarbeit.

 

 

 

 

Ausstattung weiter verbessert (13.12.2019)

Ausstattung weiter verbessert (13.12.2019)

Wenn Hilfe benötig wird, ist Jeder froh, wenn diese rasch und umfänglich zur Verfügung steht. Geradeso wie bei den Hochwassereinsätzen im Juni und August dieses Jahres in Ellmendingen. Starkregen hatte damals für zahlreiche vollgelaufene Keller, Garagen und Wohnungen gesorgt. Die Kelterner Feuerwehr war mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und insgesamt 750 Stunden im Einsatz. Allerdings hat sich dabei gezeigt, dass die Anzahl der Wassersauger bei mehreren zeitgleichen Einsatzstellen an ihre Grenzen stieß. Um für künftige Wasserschäden besser gewappnet zu sein hat die Gemeinde nun die Anschaffung fünf weiterer Wassersauger im Gesamtwert von rund 14 000 € aus Sondermitteln beschlossen. Am Freitag konnte Kelterns Bürgermeister-Stellvertreter Rolf Mertz die fünf neuen Geräte an Kommandant Joachim Straub, dessen Stellvertreter Patrick Wurster und Uwe Renninger, den Abteilungsvertretern übergeben. Mit Blick auf die Anschaffungskosten betonte die Feuerwehrführung, dass die Wassersauger keineswegs vergleichbar mit Geräten aus dem Baumarkt oder dem Discounter seien. So sind die Neuanschaffungen auch bei stark verschmutztem Wasser einsetzbar, die Schläuche sind ölbeständig, der Behälter können über Schlauchanschluss entleert werden; und die Geräte verfügen zum Schutz beim Einsatz in überfluteten Bereich auch über einen elektrisch abgesicherten Personenschutzschalter. Insgesamt verfügt die Freiwillige Feuerwehr Keltern jetzt über 14 Wassersauger.

Bei der Übergabe unterstrich Bürgermeister-Stellvertreter Rolf Mertz die Notwendigkeit der Anschaffung, wünschte sich aber auch für die Helfer und die Betroffenen möglichst wenig Einsätze.