Übungswochenende Stetten (03.02.2017)

Am Freitag, dem 3. Februar 2017, folgten wir wieder einer Einladung des THW Neuenbürg zu einem Übungswochenende auf dem Bundeswehr-Truppenübungsplatz Heuberg bei Stetten am kalten Markt. Dieses fand, wie schon in den vergangenen Jahren, zusammen mit insgesamt ca. 200 Einsatzkräften anderer Feuerwehren, des THW sowie der 3. Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes Enzkreis (DRK und Malteser) statt.

Nach dem Abendessen am Freitagabend ging es direkt los mit einer gemeinsamen Nachtübung unter dem Szenario „Kältetief Henning“, bei der unser mittlerweile 35 Jahre altes Tanklöschfahrzeug seine Geländetauglichkeit unter Beweis stellen konnte. So hatten wir mehrere Einsatzstellen auf dem unwegsamen und verschneiten Gelände abzuarbeiten, darunter ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen und ein auf sechs Meter Höhe im Baum festhängender Fallschirmspringer. Die Verletzen wurden dann vom DRK im zentral eingerichteten Behandlungsplatz versorgt. Gegen 1 Uhr nachts war die interessante und abwechslungsreiche Übung zu Ende und es ging zurück in die Albkaserne.

Am Samstag hatten wir dann die Gelegenheit zu verschiedenen eigenen Übungen. Dazu nahmen wir sogleich den Übungsturm auf dem Kasernengelände in Beschlag, wo unsere ausgebildeten Höhenretter ganz auf ihre Kosten kamen und z. B. das Abseilen einer verletzten Person mittels Schleifkorbtrage aus dem dritten Stock geübt werden konnte. Außerdem bestand die Möglichkeit, das Vorgehen mit Schlauchtragekorb und Schlauchpaket bei einem Wohnungsbrand sowie die Selbstrettung mit dem Feuerwehrgurt aus dem zweiten Obergeschoss zu üben. Zwischendurch wurde noch eine kurze Einsatzübung mit einem angenommenen PKW-Brand eingebaut.

Während das Wetter tagsüber sehr gut mitspielte und sich nach dem Mittagessen sogar die Sonne zeigte, begann es am späten Nachmittag stürmisch zu werden, sodass der kameradschaftliche Teil vom geplanten Lagerfeuer nach innen verlegt werden musste, um dort den anstrengenden, aber erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Am Sonntag machten wir uns dann nach dem Frühstück wieder auf die gut dreistündige Heimfahrt.